Mir scheint, wir haben das Träumen verlernt - ein Gespräch mit Henning Wehmeyer

Shownotes

Zu Gast: Henning Wehmeyer Host: Dr. Andreas Rickert

Gemeinsam beleuchten sie:

  • warum unsere Gesellschaft das Träumen verlernt hat und dringend neue, positive Visionen braucht
  • wie der Bewerbungsprozess für die Weltausstellung abläuft und warum ab dem 1. Mai die politische Unterstützung durch das Kanzleramt entscheidend ist
  • was das zivilgesellschaftliche Bottom-up-Konzept der Berliner Expo-Initiative so einzigartig macht
  • wie dezentrale Nachhaltigkeitsprojekte in den Nachbarschaften mit großen Standorten (wie etwa dem ehemaligen Flughafen Tegel) verbunden werden sollen
  • welche internationale Konkurrenz (wie etwa Miami unter Donald Trump) den Druck auf die deutsche Bewerbung erhöht
  • warum eine Weltausstellung als europäisches Projekt den Zusammenhalt und globale Partnerschaften für die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) stärken kann
  • und warum wir nicht wie der Ritter in Schumanns Lied "auf der Burg" sitzen bleiben dürfen, sondern aktiv die Realität gestalten müssen

Expo 2035 Berlin: https://expo2035-berlin.com LinkedIn Dr. Andreas Rickert: https://www.linkedin.com/in/dr-andreas-m-rickert-59933689 LinkedIn Henning Wehmeyer: https://www.linkedin.com/in/henning-wehmeyer-1b2386252/

Hennings Song von Robert Schumann - Auf einer Burg: https://open.spotify.com/intl-de/track/4STM9EXDnN9eIsC3TZpVm3?si=0a8268a6f0844311

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00:00:06: Willkommen zur neuen deutschen Nachhaltigkeit.

00:00:08: Meine Überzeugung ist hindiänglich bekannt, ich bin fest davon überzeugt dass wir noch mal einen Wuss brauchen bei dem Thema nachhaltigkeit und ich glaube dass Deutschland ein Epizentrum für das ganze Thema Nachhaltigkeit sein kann, sein muss.

00:00:23: Dass da riesige Chancen drin liegen und deswegen freut es mich besonders, dass wir nicht nur theoretisch über Nachhaltigkeitsreden oder Regulatorik sondern auch über das was nachhaltigkeit wirklich konkret bedeutet wie Nachhaltigkeiten auch ein Thema sein kann das zur Transformation, Transformation einer Gesellschaft aber vielleicht auch einer ganzen Stadt beitragen kann.

00:00:42: und insofern reden wir gleich über ein ganz großartiges Großprojekt, was hoffentlich nach Berlin kommt.

00:00:48: Ich sag schon mal die Expo thirty ist das Ziel und deswegen freue ich mich ganz besonders dass ich ein Gast habe der der treibende Kopf hinterher der ganzen Geschichte ist.

00:00:57: wir haben den Henning Wehmeyer dabei.

00:01:00: Du bist nicht unbedingt vielleicht allgemein bekannt also wenn du durch die Straßen gehst sage nicht alle Menschen das ist doch der Henning.

00:01:06: aber wenn man durch Berlin geht es dein Fußabdruck überall zu sehen weil überall sehen wir Plakate die dafür werben nach Berlin holen.

00:01:16: Also sofern herzlich willkommen schön, dass du da bist!

00:01:19: Danke lieber Andreas für die Einladung.

00:01:22: Wir gehen gleich auf die Expo thirty-fünf konkret ein wo wir stehen warum sie so spannend ist wie sie konzipiert ist aber auch wie man überhaupt dazu kommt eine Expo anschieben zu können.

00:01:32: bevor wir aber auf das Fachthema kommen würde ich gerne ganz kurz ein bisschen verstehen wer Du eigentlich bist weil man wacht ja auch nicht morgens auf und sagt auf einmal Mensch Ich gehöre mich jetzt darum, dass wir die Expo nach Berlin holen.

00:01:43: Also insofern würde ich gerne verstehen wer bist du?

00:01:46: und sag doch mein klein wenig was dein Werdegang war der dich dahin gebracht hat?

00:01:51: Ich arbeite schon ziemlich lange mit Kindern und Jugendlichen im Bereich Bildung, im Bereich künstlerischer Bildung und kultureller Bildung.

00:02:00: Und wie es immer wieder aufgefallen das wir jetzt in diesem Lebensalter in dem wir sind Die Aufgabe haben mit Kindern um Jugendlichen gemeinsam zu arbeiten für eine Zukunft, die uns insgesamt positiv entgegenkommt und der wir auch positiv in einer positiven Lebensbejahnenhaltung entgegengommen können.

00:02:21: Und das Gegenteil erlebe ich eigentlich in meinem täglichen wofllichen Feld.

00:02:25: neben dem dass ich das mit der Expo GmbH als Geschäftsführer mache und auch Vorstand des gemeinnützigen Vereins Global Goals für Berlin bin arbeite ich in der Schule mit Kindern und Jugendlichen Und da merke ich, dass da eine große Verunsicherung ist.

00:02:39: Dass da Zukunftsängste sind und aus meiner Sicht ist das fatal.

00:02:43: Deshalb bin ich der Überzeugung, dass wir nicht nur hier sondern weltweit global schauen müssen, dass wie unsere Kinder nicht verlieren.

00:02:51: Vielen Dank dafür!

00:02:52: Wir haben in der Corona-Zeit mit Löffeln Ein Mann auf den Balkons gestanden und für das Pflegepersonal geklappt, was ein bisschen absurde Aktion war.

00:03:02: Nichtsdestotrotz sollte da Wertschätzung rauskommen.

00:03:04: Ich habe die gleiche große Wertschätzungen Menschen, die halt in den Lehrenden berufen sind.

00:03:08: Also sofern klingt jetzt ein bisschen profan aber danke dafür dass du das machst.

00:03:11: ich hab vier Kinder Und ich weiß wie anstrengend es ist.

00:03:14: Aber ich erlebe auch genau das fast zu sagst Dass das eben nicht mehr disaster spirit ist dem wir hatten als wir in der Schule waren wo man das Gefühl hatte Die Welt steht im offen und es wird alles rosiger sondern man sieht natürlich auch dass da einfach auch Verunsicherung sind.

00:03:26: Also insofern schön, dass du diesen Impuls, den du da hast auch mitträgst und das was dann eben auch bei der Expo hoffentlich wieder positive Implikation hat.

00:03:35: Ich würde gerne trotzdem noch ein ganz paar Momente verbringen einfach bei dir als Person.

00:03:42: Eine Frage, weil alle reden immer von den großen Erfolgen die man hat und hoffentlich ist, die Expo-Fünftreißer in irgendwann dein großer Erfolg, den du geschaffen hast.

00:03:50: Aber gibt es irgendwas an dem du mal in deinem Lebensweg gescheitert bist?

00:03:54: Weil daran kann man auch viel lernen und gerade wenn du natürlich mit Jugendlichen arbeitest, ist es häufig auch glaube ich wichtig deutlich zu machen Man darf auch fallen, man darf auch mal ein Failure haben Es geht darum wieder aufzustehen.

00:04:04: Also hast Du irgendwie so'n Erlebnis wo du mal gefallen bist

00:04:07: Da gibst bestimmt einige.

00:04:09: Der größte, der mir immer noch nachhängt ist tatsächlich ein Schulleischer.

00:04:13: Und jetzt gerade ich habe drei Kinder und meine älteste Tochter die ist jetzt auf dem Weg Richtung Abitur also im nächsten Jahr steht das an und ich hab damals eine irre Kombination in meinen Leistungswächern gewählt.

00:04:29: deren Begabung ich überhaupt nicht habe, aber ich hab mir gedacht.

00:04:32: Ich muss was lernen und gerade in den Fächern, in denen ich nicht so richtig gut gewesen bin die habe ich dann zu meinen Leistungsfächern gemacht ist auch ziemlich merkwürdig.

00:04:40: Aber das ist Mathematik Und da habe ich absolut in der Abi Prüfungen Richtig richtig versammelt und das hängt mir immer noch nach.

00:04:49: Das hat mir zwar mein Schnitt insgesamt nicht besonders So nach unten gedrückt aber dass es das und ich wollte immer Musiker werden Das ist vielleicht auch was, wo wir am Ende noch mal dazukommen.

00:05:00: Da braucht man ja auch den Spirit mit anderen Menschen zu kommunizieren und in Einklang zu sein oder auf der Bühne zu stehen.

00:05:12: Und der größte Rückmelder in dem Zusammenhang ist natürlich das Publikum!

00:05:18: Und da gibt es natürlich einige Sachen, wenn man dann mit dem Orchester auf der Bühne sitzt.

00:05:23: Ich hab Horn studiert und wollte im Orchester werden.

00:05:26: Das hat nicht geklappt!

00:05:27: Das ist auch was wo ich immer sage Mensch hättest du dich mal ein bisschen mehr mit einem Horn beschäftigt und geübt stundenlang aber das war doch nicht in meinem Interesse damals.

00:05:37: Aber Orchester ist das Thema gewesen.

00:05:41: Nein, jetzt spielt es auf jeden Fall eine wichtige Geigen an großen Orchester.

00:05:43: Das hoffentlich dann hier in Berlin auch noch mal richtig zum Schwingen bringen wird.

00:05:49: Danke fürs Teilen!

00:05:50: Danke für's Teilen der Failures und ich glaube Mathe bist du nicht der Einzige der sich schwer tut.

00:05:54: also insofern wirst du zu ein bisschen guter Gesellschaft.

00:05:57: So ganz kurz das Ja-Nein Spiel.

00:06:00: das heißt also ich mach dir zwei Begriffe immer auf und du musst ganz schnell sagen was deine Präferenz ist.

00:06:05: willst du verstehen?

00:06:06: Also Hund oder Katze?

00:06:08: Katze

00:06:09: Berge oder Strand

00:06:11: Dage.

00:06:12: Metallica oder Vivaldi?

00:06:13: Vivaldy!

00:06:14: Bier oder Wein?

00:06:16: Wein.

00:06:17: Jetzt bringen wir mal kurz in die Achtziger, deine Kindheit.

00:06:21: Lego oder Playmobil?

00:06:22: Lego.

00:06:23: So sehr schön also du hast die Prüfung bestanden.

00:06:25: jetzt dürfen wir weiter reden.

00:06:26: Dankeschön auch dafür.

00:06:28: so jetzt gehen wir aber wirklich zu der Expo.

00:06:31: Ich muss einen ganz großen Disclaimer machen, Transparenz ist mir immer wichtig.

00:06:34: In dem Fall bin ich nicht ganz neutral, weil ich bin auch ein großer Befürworter das für die Expo nach Berlin holen und ganz konkret bin ich auch sogar der Kuratomens-Fitschaussitzender des Vereins für die EXPO.

00:06:45: also insofern habe ich hier auch meine eigene Stakes drin wie aber zum Glück sehr viele andere auch.

00:06:51: wir sind nicht alleine damit.

00:06:52: bevor wir darüber reden was wir konkret hier anschieben wie auch eine Expo in Berlin aussehen könnte Erzähl uns doch noch mal ganz deines bisschen überhaupt, für die es vielleicht nicht so gut kennt.

00:07:03: Was ist überhaupt die Expo?

00:07:06: Und wie ist der Prozess der Auswahl das eine Stadt ausgewählt wird, dass die Expor dort stattfinden kann?

00:07:13: Glaubst du mir, dass ich vorher noch ein Zitat an den Anfang stelle?

00:07:17: Ich habe in der vergangenen Woche einige wichtige politische Gespräche gehabt auf unterschiedlichen Ebenen und hab einen ehemaligen deutschen Spitzenpolitiker mit dem ich mich dazu auch immer austausche Einen ums andere mal darum bitte mir ein Tipp mit auf den Weg zu geben.

00:07:32: Und bei einem Gespräch, was ich am letzten Freitag hatte, das ziemlich wichtig war habe ich ihn wiederum gefragt und er schrieb viele Sachen.

00:07:42: aber er schrieb dass ihr mir eigentlich keinen Tipp geben kann und mir die Daumen.

00:07:47: der noch drückt und sagt Herr Wehmeyer, bleiben Sie weiter so freundlich wie Sie das machen?

00:07:53: Seien sie weiter so klar und unmissverständlich in dem was Sie sagen.

00:07:57: Und wie Sie es meinen?

00:07:58: Das ist offensichtlich meine Stärke.

00:08:00: Auf der anderen Seite hat er dann noch etwas gesagt, was tatsächlich noch nachhalt also bis heute – das sind ja jetzt schon ein paar Tage – und er schrieb so in der Mitte dieser Nachricht mir scheint dass wir das Träumen verlernt haben.

00:08:16: hat es ihnen dazu bewegt, mir eigentlich keinen Tipp mit auf den Weg geben zu können.

00:08:20: Mir scheint wir haben das Träumen verlernt und tatsächlich hat mich einige Momente gekostet auch der sehr berührten Momente und auch über die letzten Tage wo ich fast sagen muss da kommen mir die Tränen in die Augen weil ich denke ja dass ist das Problem.

00:08:38: Das Problem isst die Idee die in Träum entsteht positive oder negative das sei mal dahingestellt die umzusetzen, die zum Kern einer Handlungsmaxime zu machen.

00:08:50: Danach wirklich zu streben, Leute zu begeistern und zu sagen das ist eine Idee.

00:08:55: Lass uns schauen wie wir sie umsetzen, Kritik auch einzustecken mit anderen Leuten da auf den Weg zu gehen und zu gucken was lässt sich davon verwirklichen oder nicht?

00:09:04: Ist es überhaupt eine gute Idee?

00:09:05: Ist ein guter Traum?

00:09:07: Und so ist es mit der Expo!

00:09:09: Die Expo ist ja etwas... Was wir gestalten können, das octruiert uns ja niemand auf und die Idee dahinter ist ja lediglich Weltausstellungen dieser Größe, die wir hier für Berlin einfordern.

00:09:21: Die gibt es alle fünf Jahre große universelle Weltaustellung und seit eighteenhundert und sieb achtzehn hunderteinundfünfzig gibtes Weltausstellung Und die Welt Ausstellung war die erste

00:09:30: damals in

00:09:31: London genau Crystal Palace war sozusagen die Attraktion Und Weltausstellungen sind auch immer mit diesen Attraktionen verbunden.

00:09:41: Das ist zum einen Wirtschaftlichkeit natürlich, aber es ist vor allen Dingen den Menschen zu zeigen und zwar nicht abgekoppelt, nicht irgendwo weit weg von den Menschen sondern mit den Menschen in Städten.

00:09:52: ja London Paris Brüssel Boston und das sind hier alle Städte die dazu geführt haben dass die Menschen verstanden haben was könnten in Zukunft die jetzigen sind, die Träume.

00:10:04: Aber es könnten in Zukunft Träime sein, die Realität werden – technologisch, innovativ auch natürlich immer Nachhaltigkeit weil das in den letzten Weltaustellungen seit der Expo Hanova-II immer darum ging was ist nachhaltig?

00:10:19: vor allen Dingen nicht nur Fragen von Technologie und Innovation sondern auch gesellschaftliche Nachhaltigkeiten.

00:10:24: Und

00:10:25: aus meiner Sicht ist dieses Format der Weltausstellung Das, was wir jetzt gerade hier für Berlin anstreben sollten.

00:10:31: Nämlich in neun Jahren zu schauen, dass wir hierher eine Ereignis von weltweiter Bedeutung holen können, wo wir Gastgeberinnen sein können.

00:10:41: Gastgebern für Hundertneinzig Nation oder mehr um diese Träume zu teilen.

00:10:47: Sehr schön!

00:10:48: Und in der Tat, ich glaube das ist das was uns als Gesellschaft gerade an vielen Stellen fehlt.

00:10:52: Eine Vision irgendein Projekt eine gesellschaftliche Aufgabe mit der sich ganz ganz viel identifizieren können um damit vielleicht auch wieder mal auf den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu gucken aber vielleicht auch positive Vision aufzumachen, dass wir wieder Zuversicht haben.

00:11:06: und dafür eignet sich meine ich genau auch eben eine Expo, eine Weltausstellung.

00:11:10: Also deswegen danke!

00:11:12: Jetzt müsste ich natürlich eigentlich investigativ fragen welcher Spitzenpolitiker das war.

00:11:15: aber Ich weiß, dass Vertraulichkeit auch zu deinem Geschäft gehört also insofern gehe ich da mal nicht rein.

00:11:21: Wie wird ausgewählt wo ein Expo stattfinden kann?

00:11:24: Wie ist der Prozess?

00:11:26: Ja es gibt Tatsächlich eine Institution, die sitzt in Paris.

00:11:30: Das heißt das Büro International des Expositions BIE und die vergeben die Weltausstellungen.

00:11:36: Neben den großen universellen Weltaustellung gibt es kleine Themen bezogene zum Beispiel nächstes Jahr in Serbien.

00:11:44: Und zwar gibt es da sozusagen ein Gremium, das nennt sich Generalversammlung, der Länder wälzen und überprüfen, auf wirklich deren Leistungsfähigkeit auch schauen.

00:12:01: Und dann letztendlich entscheiden!

00:12:02: Für diese Weltausstellungen im Jahr für das Jahr zwei-tausendfünfunddreißig strebt dieses Büro international an Ende des Jahres zweitausendsiehnundzwanzig die Abstimmung mit den Hundertvierundachtzigstaaten zu machen.

00:12:13: Das ist relativ simpel und einfach zu verstehen.

00:12:16: Hundert Vierundachzig Staaten kommen in einem großen Raum zusammen.

00:12:19: Es gibt diese Bewerberregionen, Länder, Städte und dann wird einmal auf den Knopf gedrückt.

00:12:26: Und am Ende steht sozusagen das Ergebnis fest, es gibt da nicht mehr Runden so wie beispielsweise bei anderen Großveranstaltungen die vergeben werden.

00:12:35: Am Ende steht eben entweder Berlin oder ein anderer Ort.

00:12:41: Weißt du welcher anderen Orte auch ins Rennen gehen für thirty-fünf?

00:12:45: Im Moment ist es noch ein bisschen schwer zu sagen ich möchte auf dieses komplexe System vielleicht Nur eine Sache verlieren, wir könnten ab dem ersten Mai und deshalb ist es wirklich auch entscheidend jetzt politisch zu handeln.

00:12:59: Ab dem ersten mai kann sich Deutschland bewerben.

00:13:02: Warum?

00:13:03: Neun Jahre vor dem geplanten Start einer Weltausstellung?

00:13:07: Wir planen ja vom ersten Mai bis zum Eintreißigen Oktober, die Weltausstellung in Deutschland auszurichten.

00:13:12: Kann man sich bewerben?

00:13:13: Das heißt ab dem ersten Mai ist die Bewerbung möglich und die Frage ist wer reicht denn diese Bewerbung ein bzw was ist sozusagen zu tun?

00:13:22: Und das ist eine nationale Bewerbing.

00:13:24: Ja und die muss von Deutschland aus, d.h.

00:13:27: vom Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland würde ich März eingereicht werden und das ist erst mal nur eine schlichte Interessensbekundung mit einem LOI nach Paris und das kann er ab dem ersten Mai tun.

00:13:38: Nun sind wir hier natürlich in einem föderalen System, in anderen Staaten ist es vielleicht anders organisiert und deshalb muss zunächst einmal das Land, das Bundesland indem eine Weltausstellung stattfindet oder zwei Bundesländer je nachdem eine Interessenzbekundungen.

00:13:53: wiederum an den Kanzlerschicken hängt das jetzt gerade, was Berlin betrifft.

00:14:08: Das Konzept gucken, weil das muss am Ende des Tages überzeugen.

00:14:11: Es muss unseren Brunnenkanzler bezeugen und die Entscheidungsträgerin hier auch in Berlin überzeugt.

00:14:16: Und am Ende sagt es dann eben auch diese Versammlung, die du gerade erwähnt hast, die dann hoffentlich sieht dass Berlin genau der richtige Ort ist.

00:14:23: Also sofern erzähl doch mal ein bisschen was darüber... Was ist eigentlich das Konzept?

00:14:26: Warum würde es so gut zu Berlin passen?

00:14:28: und was ist eigentlich da, was unsere Idee dahinter ist?

00:14:31: Ich ergänze nochmal die zurückliegende Frage nämlich du fragst, gibt es denn Konkurrenz?

00:14:35: Ja!

00:14:37: verschiedene Länder, die sich interessieren.

00:14:39: Die aber bislang noch keinen Letteroffenten nach Paris geschickt haben.

00:14:43: Aber wir wissen das es da einige Staaten gibt und wir wissen insbesondere seit Ende Januar dass es ein Land gibt nämlich die Vereinigten Staat von Amerika.

00:14:53: Und hat Donald Trump ganz klar gesagt nach Davos Dass er diese Expo für Amerika holt und dass er das mit Marco Rubio macht und zwar in Miami.

00:15:03: Und Miami macht sich, das ist auch spürbar auf den Weg.

00:15:07: Und dieses Announcement heißt noch nicht dass er den LOI losgeschickt hat aber wir rechnen jeden Tag damit und deshalb bedeutet es auch nochmal zum Prozess.

00:15:16: wenn Trump oder andere Staaten damit um die Ecke kommen dann eröffnet sich ein Bewerbungsfenster.

00:15:23: das heißt wir haben nur noch sechs Monate Zeit um unsere Einreichung zu machen.

00:15:29: Wir sind da unter Druck und auch unter anderem deswegen, weil hier in Berlin der Wahlkampf quasi schon startet.

00:15:35: Und in Berlin auch am zwanzigsten September das Abgeordnetenhaus neu gewählt wird.

00:15:39: Deshalb müssen wir jetzt Gas geben!

00:15:41: Dann gucken wir mal, dass wir Gas geben.

00:15:43: Das ist ehrlicherweise für mich persönlich vielleicht doch viele in Deutschland, Berlin oder Europa einen Ansporn, dass sie die Nase vorne haben wenn auch Dorna Schwampenrennen ist.

00:15:52: Jetzt aber erst einmal ganz kurz nochmal erzählen ein bisschen was dazu.

00:15:55: war es eigentlich die Idee?

00:15:56: wie würde die Expo in Berlin

00:15:58: aussehen?

00:15:59: Wir haben von Anfang an gesagt, dass Fundament dieser Organisation die eine zivilgesellschaftliche Organisation ist.

00:16:07: Ist ein Verein also ne zivil gesellschaftliche Formation von Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für die Themen Nachhaltigkeit interessieren.

00:16:17: und wir wissen ja diese Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nation sind noch gültig obwohl man weltweit guckt und sich wundert wie viele Staaten sich von einzelnen dieser Commitments verabschieden.

00:16:28: Es sind ja siebzehn an der Zahl, die bis zwei Tausend Dreißig ihre Gültigkeit haben.

00:16:33: und wir haben gesagt es gibt so viele Themen, die für Berlin relevant sind Armuts Bekämpfung.

00:16:40: Es gibt auch Themen von Hunger.

00:16:42: Themen von Ungleichheit nach wie vor und immer mehr.

00:16:45: Es gibt Themen, die im Bildungsbereich – das ist ja mein Bereich auch ganz, ganz notwendigerweise anders betrachtet werden müssen.

00:16:51: Wir sind zu der Frage, wie gehen wir mit Resilienzthemenpräventionen Gesundheit um?

00:16:56: Das ist für Berlin natürlich das Thema.

00:16:59: bei Bei Themen wie Gesundheit ist Berlin ganz weit vorne, international.

00:17:03: Und da kann sich Berlin einfach einen Alleinstellungsmerkmal auch im Rahmen von der Weltausstellung geben.

00:17:08: Außerdem ist die Stadt in die Jahre gekommen auf ganz verschiedenen Ebenen das infrastrukturell, das mobilitätsmäßig.

00:17:14: Da muss was passieren und Deshalb kann Berlin auch ein Vorbild sein für andere Städte weltweit.

00:17:20: Nämlich das Thema Stadt ist das Thema der Zeit und wenn wir eine Weltausstellung machen, gucken wir natürlich nicht wie es die Welt ist.

00:17:27: Wir gucken weit in die zweite Hälfte des XXI.

00:17:29: Jahrhunderts und da ist prognostiziert über siebzig Prozent der Menschen leben in Städten- und Ballungsräumen mit diesen Herausforderungen weltweit, die natürlich kulturell und von den unterschiedlichen Gegebenheiten jeweils auch verschieden sein können.

00:17:43: Aber wir können hier gemeinsam diskutieren, wie sieht denn die Stadt der Zukunft aus?

00:17:47: Wie sind Stadtlandkonflikte, die ja hier auf dem Präsentierteller sind zwischen Berlin und Brandenburg nicht nur politisch, auch infrastrukturell gesehen und was sozusagen wirtschaftliche Entwicklung anbetrifft aber auch Fragen vom Klima Folgen, die sich natürlich auch hier in der Stadt ganz massiv zeigen.

00:18:03: Ich gucke dahin und bin neulich auch ins Wasser gesprungen.

00:18:06: also die Frage ist wie können wir Räume in der Stadtschaft schaffen?

00:18:09: Nicht nur für Kinder- und Jugendliche sondern für alle Gruppen, die diese Stadt besonders machen und vielleicht auch zum Aussehen geschält wie andere Städte auch in Europa.

00:18:17: Vielleicht einer Zukunft, die lebenswerter ist als die das jetzt ist.

00:18:21: Und was ist das Konzept?

00:18:23: Das Konzept ist jetzt seit Monaten bekannt und ausgearbeitet.

00:18:26: Es findet sich auch überall transparent auf unseren Internetseiten, also der Verein Global Goals für Berlin.

00:18:32: Der ist das Fundament die Zivilgesellschaft mit ganz vielen Partner in aus unterschiedlichen Bereichen.

00:18:38: Wir haben eine GmbH gegründet, die Expo-Zeitelsen-Fünfundreißig Berliner Gmbh vor zwei Jahren um diesen Prozess der Bewerbung auch professionell zu steuern.

00:18:47: Und es gibt im Grunde drei Ebenen.

00:18:50: die unsere Stadt auf den unterschiedlichsten Bereichen nach vorne bringen könnte.

00:18:55: Das eine ist natürlich ein Hauptgelände, das ist unverhandelbar denn klar ist auch wenn Hundert neunzig Staaten oder mehr sich hier in Berlin präsentieren dann heißt es auch man muss an einem Ort Da hinkommen sind ja fast dreißig Millionen Menschen, die über ein halbes Jahr verteilt hier nach Berlin kommen würden um die Expo zu besuchen.

00:19:15: Um sozusagen ganz unterschiedliche Perspektiven von Kanada bis Südafrika Von Kuba bis China sich sozusagen von Pavillon zur Pavillon zu begeben.

00:19:26: da muss man eben schauen dass es auch an einem Ort ist.

00:19:29: aber wir sagen in zweiter Ebene auch Es gibt so viele sogenannte schlafende Riesen Ich spreche das ICC.

00:19:34: Wo wäre

00:19:35: dann sozusagen dieser zentrale Ort?

00:19:37: Das ist eine gute Frage, da sind wir gerade auch mit vielen Menschen und den Entscheidungsträgerinnen auf dieser Ebene politisch im Gespräch.

00:19:44: Es gibt drei Mainvenues die wir preferieren und wo es auch von der Erzählung, von der Story her für unsere Stadt passt weil es eben Entwicklungsbedarf gibt.

00:19:54: das ist aller.

00:19:55: zuerst genannt natürlich ein Gelände hier auf dem ehemaligen Flughafen Tegel.

00:20:02: Dann ist es aber auch ein Gelände, das sich eignet um eine Erzählung zu machen.

00:20:05: wie können wir Strukturen in anderen Regionen und Teilen der Stadt machen?

00:20:10: Das ist der Clean Tech Business Park in Hallesdorf-Mazan.

00:20:13: Aber, und das ist das worauf ich auch ein Großteil meiner Zeit und Arbeit und meinem Engagement setze – es ist ein Gelände nahe dem Flughafen BER.

00:20:21: Das wäre auf Brandenburgischen Gebiet.

00:20:23: Da müsste man natürlich auch dort mit der Landespolitik einen Commitment hinbekommen.

00:20:28: Das ist natürlich schwieriger als das schon von Karwegener zu

00:20:31: bekommen.".

00:20:33: Das Dritte, das ist sozusagen das essentielle und elementare an unserem Konzept.

00:20:37: Und es ist auch ein absolutes Novum.

00:20:38: Das zeigt in den Kiezern, in den Nachbarschaften, in jedem Teil der Stadt mit Pavillons die Möglichkeit eröffnet, den Menschen ihre Projekte der Nachhaltigkeit zu zeigen.

00:20:48: Das geht von der Fahrradreparaturwerkstatt bei Kongkraftwerk, Baumscheibe bis hin zu großen Urbanen transformatorischen Prozessen oder Gesundheitsthemen, Bildungsthemen oder kulturellen Themen.

00:21:01: Die Menschen die sich da vernetzen und das machen wir jetzt schon.

00:21:04: Zwei Tausendfünfunddreißig Projekte der Nachhaltigkeit Wir haben schon fast zwei tausend auf unserer SDG-Map.

00:21:09: Das ist also ganz besonders dass wie hier die Stadtbevölkerungen hinter uns wissen, die dieses Projekt auch zu ihrem eigenen Projekt machen und nicht nur top down.

00:21:18: Sehr schön aber damit sind es im Prinzip ja schon ein paar sehr klare, unike Charakteristika.

00:21:24: Also ich fahre mal mit dem letzten Punkt nochmal an.

00:21:25: um das zusammenzufassen ist es eben bottom up, es kommt aus der Bürgergesellschaft.

00:21:30: Also genau das Gegenmodell zu Donald Trump, der sagt ich will das da, kommt quasi bei uns aus der Stadt heraus, aus der Gesellschaft was ich da sehr schön finde.

00:21:37: Das zweite ist natürlich daraus abgeleitet auch dieses Dezentrale.

00:21:40: Natürlich gibt es damit Tegel

00:21:41: etc.,

00:21:41: vielleicht ein Zentralde und Ort.

00:21:43: aber dass man eben auch sagt man bindet die ganze Stadt mit ein wo überall etwas passiert, das natürlich auch wunderbar ist.

00:21:50: und dann eben auch das Thema Nachhaltigkeit weil auch das Das hier sitzt du natürlich auch bei der neuen deutschen Nachhaltigkeit.

00:21:56: Ist ja was, was originär finde ich auch zu dem Narrativ von Deutschland und Europa passt und das wir uns damit dann in der Welt präsentieren und die Welt zu uns einladen um zu lernen wie eben auch eine Stadt fünfunddreißig und rüber hinaus nachhaltig aussehen kann.

00:22:10: also sehr schön!

00:22:11: Und

00:22:11: es bleibt nicht allein in der Stadt.

00:22:13: ne Expo ist immer etwas was das ganze Land sozusagen aktiviert.

00:22:19: das Beispiel von anderen Expos zeigt, dass auch in ganz Deutschland Satelliten entstehen können.

00:22:25: Von Nord nach Süd und Ost nach West.

00:22:26: Und da wir wissen, dass es bislang keine europäische Bewerber statt gibt, können wir auch sagen, das machen wir zu einem europäischen Projekt möglicherweise auch zwischen Frankreich, Polen und Deutschland.

00:22:38: Es gibt ja jetzt dieses Weimarer III EG Plus wo auch die Ukraine noch mit dazu gehört.

00:22:43: also, dass wir alles Prozesses nehmen, der natürlich nachhaltig sein muss.

00:22:50: Nicht um den anderen Leuten zu zeigen wie gut wir sind.

00:22:53: Davon können wir uns vielleicht verabschieden.

00:22:55: aber uns selbst zu zeigen dass wir in der Lage sind aus und selbst heraus Zukunft zu machen

00:23:00: Das finde ich sehr schön.

00:23:01: und auch nochmal das europäische Gedank, den du damit reingewoben hast.

00:23:05: Aber eben auch wirklich diesen globalen Anspruch.

00:23:07: Ich meine, die sind zahlig.

00:23:08: Ich will sie gerne wiederholen!

00:23:09: Wir erwarten dann dreißig Millionen Besucherinnen-Besucher.

00:23:12: Das ist natürlich etwas, was auch ein wirtschaftlichen Faktor nach Berlin bringt.

00:23:16: Vielleicht kannst du da noch mal kurz etwas zu sagen?

00:23:18: Was bleibt eigentlich in so einer Stadt, wenn irgendwann auch die Expo zu Ende ist?

00:23:23: Das Thema Nachnutzung ist ein ganz entscheidendes, das bedeutet dass wir viel mehr als bei anderen Weltausstellungen die in der Kritik sind.

00:23:30: Darauf achten müssen was nützt es der Stadt?

00:23:33: Was nützest vor allen Dingen den Menschen?

00:23:35: Wie binden wir die Menschen jetzt in den nächsten neun Jahren ein, um ihre Stadt auch mitzugestalten?

00:23:40: Das ist ja das Versprechen was wir geben nicht nur vom Verein sondern auch von der GmbH.

00:23:44: Dass dieses Partizipative, dass dieser Beteiligungsprozess auch ernst gemeint ist, den wir auch selber also ich bin weder Stadtplaner habe ich aufhören schon gesagt noch Politiker und bei vielen Weltausstellungen ist es eben so wie du es gut beschrieben hast jemand hat eine Idee und hat das Geld und macht das dann einfach.

00:24:01: So sind wir hier gerade nicht aufgestellt Und im Grunde genommen unser Angebot an die Politik, so ein zivilgesellschaftlich entwickeltes Projekt auch zu nehmen und als das wertzuschätzen dass es ist nämlich.

00:24:12: Es ist das Angebot nicht gegen die Politik sondern mit der Politik gemeinsam diese Stadt voranzubringen und vielleicht auch das ganze Land.

00:24:19: Und der europäische Gedanke ist mir deshalb wichtig aus.

00:24:24: Wir haben das Träum verlernt.

00:24:25: Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zukunft Berlins-Deutschlands auch eine ist, die nur im europäischen Kontext denkbar ist und wenn wir global sehen – acht Komma zwei Milliarden Menschen auf der Welt von denen natürlich ein überwiegender Teil überhaupt nicht die Möglichkeiten hat, die wir hier haben.

00:24:40: Aber wir müssen darüber nachdenken wie dieses siebzehnte Nachhaltigkeitsziel Partnerschaft für die Ziele umgesetzt werden kann denn nur in Partnerschaften können wir gemeinsam Staatsideologien, Dogmen usw.

00:24:54: trotzdem noch Zukunft machen und deshalb ist es für mich essentiell wichtig dass so eine Weltausstellung auch zeigt hier in Deutschland in dieser Stadt Berlin wo Freiheit Toleranz Demokratie Rechtsstaatlichkeit eigentlich dies Themen sind um die immer gerungen worden ist in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts das wir hier zeigen dass wir Gastgeberin sind.

00:25:12: Das ist schon fast ein sehr schönes Schlusswort weil das ist genau der Spirit den wir brauchen also das zukunftgewandte Auch das Partnerschaftliche eben auch der Schulterschluss zwischen Wirtschaft, weil es hat wirtschaftliche Vorteile.

00:25:23: Der Zivilgesellschaft aber auch der Politik.

00:25:25: all das ist da drin vereint und insofern kann man jetzt nur hoffen dass bei dem Endspurt bis hin zur Bewerbung dann noch wirklich alles platt läuft und dass wir dann auch nicht nur die Bewerbung einreichen sondern dann auch wirklich die Expo thirty-fünf nach Berlin holen.

00:25:39: ich dank dir jetzt schon mal erstmal dafür das Gespräch Aber vor allen Dingen auch für dein Engagement Weil genau das braucht es damit wir solche tollen Sachen haben.

00:25:47: alle träumen, träumen dürfen um den Bogennummer zu schließen.

00:25:51: Aber dass auch tolle Träume sich dann irgendwann auch materialisieren und Realität werden.

00:25:55: Zum Schluss du weißt es eine Frage habe ich dir schon angekündigt Du hast uns ein Lied mitgebracht was hoffentlich... Du hast ja gesagt das du selbst überlegt hattest Musiker zu werden Was hoffentlich so ein bisschen aufs Thema einzahlt.

00:26:06: also insofern welches Lied hast du uns mitgebracht?

00:26:08: Hier die ist fast gesagt Träumerei gibt's ja das gravierstück.

00:26:11: aber ich wollte noch sagen wir dürfen nicht verträumt sein weil wir müssen jetzt handeln brennt die Zeit davon.

00:26:18: Und wenn es kein politisches Commitment aus Berlin gibt, ganz speziell der Regine Bürgermeister von Berlin dann können wir diese Träume sofort lassen und die werden dann woanders geträumt.

00:26:27: Diese Träime möchte ich mir im Traum nicht vorstellen, wenn es beispielsweise autoritäre Systeme oder bottom top down Prinzipien sind.

00:26:37: das ist nicht Zukunft der Menschheit.

00:26:39: Ich habe darüber nachgedacht aus meiner Musikkarriere verschiedene Sachen.

00:26:46: Es gibt von Robert Schumann, der große Romantiker, der auch im Bereich von Lied ganz viele wunderbare zu Herzen gehende Stücke komponiert hat ein Liederkreis Opus neununddreißig.

00:27:00: und da gibt es einen Lied das heißt auf einer Burg Simpel komponiert auf den ersten Blick, aber es handelt von einem alten Ritter der auf einer Burg eingeschlafen ist und vor ihm passiert eigentlich die Weltgeschichte.

00:27:15: Und ich möchte so ein bisschen als Sinnbild sehen.

00:27:17: wir dürfen nicht auf der Burg sitzen bleiben und nur beobachtend sein.

00:27:21: Wir müssen runter ins Tal, wir müssen runter in die Natur.

00:27:25: das ist ja Romantik Ja wir haben Leiden an der Gegenwart Das ist auch romantisches Thema.

00:27:30: deshalb ist die Romantika eigentlich gar nicht soweit weg von uns.

00:27:32: Aber die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die müssen wir ergreifen und die gibt es.

00:27:36: Und wir haben eine große richtig wichtige und gute Chance diese Expo wirklich zu gewinnen.

00:27:42: Dann vielen Dank dafür.

00:27:43: Raus aus der Burg rein in die Realität und alles wird gut!

00:27:47: Danke dir!

00:27:48: Danke Dir!

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